General, Probe & Musik!

Ein kurzes Probengespräch mit GMD Florian Merz

veröffentlicht am 30. November 2017 13:26 Uhr

Bad Elster/CVG. Im Zuge der derzeitigen Proben kurz vor dem Symphoniekonzert »Lobgesang« zum 25. Geburtstag der Chursächsischen Philharmonie und gleichzeitigem Eröffnungskonzert der 17. Chursächsischen Winterträume am Freitag, den 1. Dezember im König Albert Theater haben wir den Dirigenten, Herrn GMD Florian Merz, ganz kurz zum Programm befragt, um etwas mehr über die musikalische Orchesterarbeit im Vorfeld zu erfahren. Viel Vergnügen!

Was ist die schönste Stelle des Konzertes?
Wenn sich in der Symphonie die Musik mit den menschlichen Stimmen verbindet, entsteht ein besonders »himmlischer« Klang, der uns alle tief berührt und trägt…

Was ist die größte Herausforderung des Programms?
Die Technik des organischen Zusammenfugens: Mit dem Orchester wurde vorgestern in Berlin geprobt und gestern in Bad Elster. Erst heute kommen in der Generalprobe die Gesangssolisten und die Singakademie aus Dresden dazu. Mit dem Chor hatte ich dabei nur eine Probe in Dresden (Der Chordirektor, der Dresdner Dirigierprofessor und Chefdirigent der Elbland Philharmonie Sachsen, GMD Klemm, hatte natürlich bestens vorstudiert!). Nun muss in nur einer Gesamtprobe der »Spirit« geklärt werden! Im Konzert – 2 Stunden später - sitzen dann alle auf der Stuhlkante. Das fordert, fordert und kann richtig gut werden …

Warum der Titel »Lobgesang«?
Ein doppeldeutiger Titel: Ein musiziertes Danke – mit Mendelssohn – an alle Wegbegleiter unseres Trägervereins für 25 Jahre »Chursachsen« und viele tausend tolle Konzerte!

Welches Werk möchten Sie unbedingt auch zukünftig aufführen?
Eigentlich beide Werke, wobei mich der Weber doch mehr reizt: Dann aber natürlich die ganze Oper!

Welche Partitur liegt zur Zeit in Ihrem Arbeitszimmer?
Nach der vielen deutschen und böhmischen Romantik etwas ganz anderes: »ThaÏs« von Massenet, eine phantastische »Grand Opera«, bei der ich zur Premiere im Januar in Bad Elster den französischen Esprit herausfiltern möchte.

Herr Merz, wir danken Ihnen für dieses Probeninterview!