In Bad Elster spielt die Romantik im Wandel der Zeiten!

Die neue Spielzeit 2015/2016 der Chursächsischen Philharmonie im König Albert Theater

veröffentlicht am 6. Juli 2015 21:12 Uhr

Bad Elster/CVG. In den 10 Symphoniekonzerten der neuen Spielzeit 2015/2016 präsentiert die in Bad Elster ansässige Chursächsische Philharmonie mit 48 Werken von 34 Komponisten wieder ein einzigartiges Spektrum niveauvoller Orchestermusik im historischen König Albert Theater. Ein Schwerpunkt der im September beginnenden, neuen Spielzeit liegt dabei auf großer Romantik im Wandel der Zeiten.

Wir eröffnen unsere Spielzeit und die Chursächsischen Festspiele am 5. September mit Schumanns Rheinischer Symphonie und Brahms wohl berühmtestem Violinkonzert, bevor wir am 3. Oktober mit Beethovens populärer Schicksalssinfonie und Mendelssohns virtuoser Klarinettenromantik den 25. Jahrestag der Deutschen Einheit feiern werden“ freut sich Intendant und Chefdirigent GMD Florian Merz und ergänzt: „Romantisch-leidenschaftlich ehren wir dann Tschaikowsky zu seinem Todestag am 6. November mit seiner letzten großen Symphonie Nr. 6 sowie seinem 3. Klavierkonzert.“  Zur festlichen Advents- und Weihnachtszeit präsentiert das Orchester Bad Elsters auf vielfachen Wunsch Bachs „Weihnachtsoratorium“ im sakralen Rahmen der St. Trinitatiskirche (27.11.) und widmet sich in einer „Weihnachtssinfonie“ barocken Weihnachtskompositionen (18.12.), bevor der  Zauber der Panflöte in einem unterhaltsamen Neujahrskonzert (01.+02.01.) zum Leben erweckt wird.

Begeisternde Wiener Klassik von Mozart, Haydn und Stamitz bietet die Chursächsische Philharmonie dann beim großen Abschlusskonzert der 3. Chursächsischen Meisterkurse am 28. Februar und einen Monat später wandelt das Orchester anlässlich der Mozartwochen auf klassisch-romantischen Pfaden und Haydns „Theresienmesse“ mit dem Chor der Frauenkirche Dresden unter der Leitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert (19.03.). Anlässlich der Eröffnung des großen Sommerfestivals in der europäischen Bäderregion am 1. Mai erklingt in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster Ravels klangmalerische Bearbeitung von Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ und impressionistische Klangbilder von Claude Debussy. Zum Abschluss der Saison widmen sich das Orchester aus Bad Elster am 17. Juni anlässlich der Olympischen Spiele einem heiteren philharmonischen Fünfkampf.

„Ein elementarer Bestandteil unserer Symphoniekonzerte sind auch wieder die befreundeten Solisten, Chöre und Orchester, mit denen wir hier in Bad Elster gemeinsam musizieren“ unterstreicht GMD Florian Merz und  führt aus: „So kann sich das Publikum auf das Karlsbader Sinfonieorchester und die Nordböhmischen Philharmonie Teplice, den Domchor Meißen, den Chor der Frauenkirche Dresden, aber auch wieder auf neue und alte Bekannte wie den Zwickauer Stargeiger Elin Kolev, die russische Pianistin Sofja Gülbadamova, den renommierten Panflöten-Interpreten Ulrich Herkenhoff, unseren Elsteraner ‚Fünfkämpfer Alexander Golde sowie natürlich auf die jungen Absolventen unserer Meisterkurse und die Preisträger der Internationalen Instrumentalwettbewerbe in Markneukirchen freuen.“

Die Chursächsische Philharmonie unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz verfolgt vor dem Hintergrund einer bis in das Jahr 1817 zurückreichenden, langen Orchestertradition seit 1992 vor allem in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster das künstlerische Ziel, die Musik aller Epochen möglichst stilsicher im Originalklangerlebnis zur Aufführung zu bringen. Konsequent verfolgt führt dieser Weg aus Sicht der Chursächsischen Philharmonie unweigerlich zur Verwendung historischer Instrumente aus den verschiedenen Stilrichtungen des Barock, der Klassik und der Romantik. Hauptaufgabe des Orchesters ist vor allem das umfassende Konzertangebot in den Sächsischen Staatsbädern Bad Elster und Bad Brambach. Hier geben die "Chursachsen" mit einer großen Repertoirevielfalt jährlich über 500 Konzerte in verschiedensten Formationen, von klassischer Kammermusik, über Symphonik bis hin zu Unterhaltungsprogrammen der leichten Muse.

Alle Spielpläne, Programme und Konzertinfos gibt es unter www.chursaechsische-philharmonie.de